Versammle Aktivitäten, die Wärme erzeugen, in einem kompakten Kern: Kochen, gemeinsames Sitzen, kurze Sporteinheiten, Arbeit mit Geräten. Diese Bündelung erlaubt geringere Vorlauftemperaturen, weniger Lüftungsverluste und kurze Wege. Platziere Sitznischen dort, wo Sonne einfällt und Speichermassen vorhanden sind. Wenn Bewohner abends zusammenkommen, sollte die Zone nah an Küche und Lagern liegen, damit Restwärme genutzt wird. So fühlt es sich gemütlich an, obwohl Heizung und Licht behutsam dosiert bleiben.
Flure, Abstellräume, Garderoben oder selten genutzte Arbeitsnischen eignen sich als Puffer zwischen Außenklima und warmen Bereichen. Hier entstehen kurze Aufenthalte, kontrollierte Luftschleusen und ordentliche Abläufe beim Betreten mit feuchter Kleidung. Mit richtiger Dichtung, bedachter Möblierung und klaren Sichtachsen bleiben diese Räume funktional, ohne viel Energie zu verbrauchen. So schützt die Pufferzone die warme Mitte, reduziert Zugerscheinungen und macht saisonale Anpassungen deutlich einfacher und spürbar effizienter.
Öffnungen, Reflexionen und helle Oberflächen können Wege intuitiv führen und Schaltzeiten für Kunstlicht drastisch senken. Positioniere Arbeitsflächen dort, wo diffuse Helligkeit vorherrscht, und Sitzplätze, wo tiefe Sonnenstrahlen Wärme liefern. Achte auf Blendfreiheit und einfache Bedienung von Verschattung. Wenn der Blick hinaus Ankerpunkte setzt, folgen Menschen ganz selbstverständlich dem Licht. So entstehen Bewegungen, die Energie sparen, weil sie in freundlichen, hellen Etappen verlaufen und auf überflüssige Beleuchtung verzichten können.
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